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SCHRIFTZUG
Gemeinde Untersiggenthal
Kornfeldweg 2
5417 Untersiggenthal
Tel. 056 298 01 00
 

Energiestadt

Energiestadt-Label

Das Label Energiestadt wird Gemeinden jeder Grösse verliehen, wenn sie klar definierte energiepolitische Massnahmen realisiert  haben. Geprüft wird dies durch eine unabhängige Label-Kommission. Das Label stellt einen Leistungsausweis dar für ergebnisorientiertes Handeln in den Bereichen Enerige, Verkehr und Umwelt. Verliehen wird das Label durch den Trägerverein Energiestadt in Zusammenarbeit mit dem European Energy Award.

 

Ein Massnahmenkatalog bezieht sich dabei auf die folgenden energiepolitisch wichtigen Bereiche:

- Entwicklungsplanung und Raumordnung

- Kommunale Gebäude und Anlagen

- Versorgung und Entsorgung

- Mobilität

- Innere Organisation

- Kommunikation und Kooperation

Das Label Energiestadt wurde Untersiggenthal erstmals 2004 verliehen. Die erneute Erteiltung erfolgte 2008 nach einem erfolgreichen Reaudit-Verfahren

 

Massnahmen zur Erlangung des Labels "Energiestadt" (2004)

  • Erschliessung durch Fernwärme ab KVA Turgi
  • Alle Gemeindebauten und viele grössere und kleinere Energiebezüger sind an die Fernwärme ab KVA angeschlossen
  • Das Gemeindegebiet wurde teilweise an die Refuna (Regionale Fernwärme unteres Aaretal) angeschlossen, das bedeutet Versorgungssicherheit
  • In 2003 wurde die Energiebuchhaltung für öffentliche Gebäude eingeführt (Die Resultate der gemeineeigenen Bauten sind überdurchschnittlich gut)
  • Gut ausgebautes Fuss- und Radwegnetz, kostenlose Velo-Vignette
  • Gute Erschliessung durch den öffentlichen Verkehr, 15-Minuten-Takt nach Baden (Hauptverkehrszeiten 7 1/2-Minuten Takt), gute Verbindungen zum Bahnhof Turgi und zum PSI
  • Gemeinde beteiligt sich über Baden Regio an den Kosten der Mobilitätszentrale in Baden
  • Energieberatung durch die Abteilung Bau und Planung, sorgfälltige Baugesuchs-Kontrollen
  • Aktiver Dialog mit der Bevölkerung (Umfragen, Besichtigungen)
  • Die Gemeinde legt grossen Wert auf Verlustminderung bei der Wasserversorgung. Das Netz wird regelmässig auf Leckagen geprüft.
  • Förderung von Meteorwasser-Versickerung auch bei bestehenden Liegenschaften

Massnahmen, die zum Erhalt des Labels "Energiestadt" geführt haben (2008)

  • Einführung eines Leitbildes mit quantifizierten Zielen (2006). Zielerreichung wird durch den Gemeinderat überprüft
  • Einrichten einer Arbeitsgruppe, die ein Aktivitätenprogramm ausarbeitet
  • Keine Baubewilligung ohne Energieberatungsstelle der Region Baden
  • Energieberatung im Bauverfahren, Empfehlungen für energieeffizientes Bauen
  • Seit Ende 2007 ist die Strassenbeleuchtung auf dem neusten Stand: 97% Natrium-Dampflampen im Einsatz
  • Internes Qualitätsmanagement für Wasserver- und entsorgung
  • Abfallentsorgungskonzept vorhanden
  • Grüngutentsorgung in Kompogasanalge Bioriko in Klingnau (aus 800t Grüngut werden zirka 250'000 kWh Strom und 500'000 kWh Wärme gewonnen
  • Einführung von diversen Tempo-30-Zonen
  • Gemeinde stellt Mobility-Parkplätze zur Verfügung und subventioniert P&R Parkplätze bei den Bahnhöfen Turgi und Siggenthal Station
  • Von der Gemeinde werden SBB-Tageskarten angeboten