Einwohner­gemeinde­versammlung vom 25.06.2026 - Alle Traktanden genehmigt

Trotz hoher Temperaturen fanden sich die Stimmberechtigten am Donnerstagabend, 25. Juni 2026, zur Einwohnergemeindeversammlung im SICKINGA-Festsaal ein. Sämtliche traktandierten Geschäfte wurden einstimmig genehmigt beziehungsweise zur Kenntnis genommen.

Im Zentrum der Versammlung stand der Kreditantrag über CHF 330’000 für den Projektwettbewerb zum Neubau der Schule Untersiggenthal. Mit der Zustimmung haben die Stimmberechtigten einen wichtigen nächsten Schritt für die langfristige Schulraumplanung der Gemeinde ermöglicht.

Die bestehenden Schulbauten stossen aufgrund des Bevölkerungswachstums und der steigenden Schülerzahlen zunehmend an ihre Kapazitätsgrenzen. Bereits heute wird ein Jahrgangszug der Oberstufe in Provisorien unterrichtet. Auch im Kindergartenbereich besteht zusätzlicher Raumbedarf. Mit dem geplanten Neubau sollen die heutigen und künftigen Bedürfnisse der Schule, der Tagesstrukturen sowie weiterer Nutzungen auf dem Schulareal abgedeckt werden.

Der bewilligte Kredit ermöglicht die Durchführung eines einstufigen Projektwettbewerbs im offenen Verfahren. Vorgesehen ist ein Erweiterungsbau im Bereich der heutigen Mehrzweckhalle. Das Raumprogramm umfasst unter anderem Räume für die Oberstufe, Tagesstrukturen, einen Doppelkindergarten, ein Lokal für Jugend und Kultur sowie Räume für Infrastruktur, Technik und Schutzräume. Die mutmasslichen Kosten für den späteren Schulhausneubau werden derzeit auf rund CHF 20 Mio. geschätzt. Der Kreditantrag soll an
der Gemeindeversammlung vom Juni 2027 erfolgen.

Ebenfalls genehmigt wurden die Jahresrechnung 2025, der Kreditantrag für die Anschaffung neuer Gemeindesoftware sowie die jährlich wiederkehrenden Kosten für Softwarelizenzen. Auch die Kreditabrechnungen für den Ausbau der Bushaltestelle Mühleweg sowie für die Sanierung der Bodenächerstrasse und die Erneuerung der Werkleitungen wurden genehmigt. Das Protokoll der letzten Versammlung wurde verabschiedet, der Rechenschaftsbericht 2025 zur Kenntnis genommen.

Besonders erfreulich war die einstimmige Zustimmung zum Gemeindevertrag mit der Stadt Baden für die Kinder- und Jugendanimation. Dass dieses Thema der Bevölkerung am Herzen liegt, zeigte sich nicht nur im klaren Entscheid, sondern auch im warmen Applaus,
der dem Geschäft folgte.

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